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Persönlichkeitsstörung

Ich leide schon seit langer Zeit an einer Persönlichkeitsstörung, den meisten vielleicht bekannt unter "Borderline", wobei es sich dabei um einen sehr weit läufigen Begriff handelt.

Durch Ereignisse in meiner Kindheit, setzte sich in meiner Seele fest, nicht liebenswert zu sein. Ich als Person sei wertlos, und ich began zu versuchen nach aussen hin etwas ganz anderes darzustellen. Doch diese Versaden fingen stehts an zu bröckeln und hintergangen und belogen wurde sich von mir abgewandt, das jedoch bestätigte mich darin, keiner könnte mich mögen oder sogar lieben.

Meine Mutter trennte sich von meinem Vater, da war ich vielleicht grad zwei, natürlich verstand ich nicht warum mein Vater nun nicht mehr da war, es musste an mir liegen. Meine Mutter hatte nur wenig Zeit für mich, und meine Grosseltern kümmerten sich häufig um mich, besonders zu meinem Opa hatte ich ein sehr inniges Verhältnis, schließlich ersetzte er mir irgendwie den nicht vorhandenen Vater. Als er starb war das sehr hart für mich, war es doch der zweite schwerwiegende Verlust einer männlichen Bezugsperson.

Als sich später , auch noch meine große Liebe von mir abwandte, war dies der Zeitpunkt an dem ich auf hörte zu fühlen, eine innere Maurer schützte mich vor erneuten Verletzungen.

Eigentlich ging es mir soweit ganz gut damit, den zwar ist in meinem Kopf immer die Angst vor Zurückweisung und Verlust gewesen, aber kam es dann dazu fühlte ich diesen Schmerz nicht.

Vor ungefähr neun Jahren began ich meine erste Therapie, und wurde von außen oft belächelt, brauchte ich diese doch nicht, müßte mich nur zusammen reißen und mit dem Lügen aufhören. Lügen? Nein, schließlich lebte ich diese Versade, und für mich war es in dem Moment, Realität. Also, brach ich, leicht beeinflussbar, da ich es jedem recht machen wollte, um Aufmerksamkeit zu bekommen, die Therapie ab.

Fünf Jahre später hatte sich an meinem Verhaltensmuster nichts geändert, meine Eltern hatten sich aufgrund der Lügerei von mir distanziert und auch ein guter Freund wandte sich ab, mit einem Haufen Problemen, der ebenfalls durch den Aufbau, der verschiedensten Vasaden entstand, war ich nun allein. Bestätigt in meiner Wertlosigkeit, gab ich mir erneut die Schuld an diesen Verlusten, mir wichtiger Personen.

Dann kam das erste Mal die Rasierklinge zum Zug, erst als das Blut aus meinem Arm lief, konnte ich mich für einen kurzen Augenblick besser (fühlen). Immer häufiger nutze ich dieses Mittel um mich kurz besser zu fühlen und gleichzeitig zu betrafen.

Ich wußte genau, dass ich Hilfe benötigte und trotzdem war ich lange noch nicht bereit auch welche in Anspruch zu nehmen. Erst ein Jahr später suchte Hilfe in einer Therapie. Ich hatte mich in der Zwischenzeit selbst sehr gründlich mit meinem Krankheitsbild auseinander gesetzt und wußte nach meinem Handeln, oft warum es dazu gekommen ist, doch verhindern konnte ich es nicht. Auch sind mir die auslösenden Ereignisse bekannt, nämlich die drei schweren Verluste geliebter Menschen und das ich da ansetzen mußte.

Den Kontakt mit meinem Vater habe ich bis heute noch nicht aufgenommen, aus Angst vor Ablehnung. Von meinem Opa habe ich mich letztes Jahr, bei einem sechs wöchigen Aufenthalt in einer psychosomatischen Tagesklinik, verabschiedet, das hat mir einiges an Last genommen, hatte ich ihn doch nie los lassen können.

Meine große Liebe, dachte ich immer verarbeitet zu haben, doch ich hatte ihn nur als die große unerfüllte Liebe verdrängt. Inzwischen sind wir durch..ja durch was eigentlich..Verkettung glücklicher Umstände, Zufälle, Schicksal..ein Paar und vor fünf Wochensogar Eltern einer kleinen Tochter geworden. Durch ihn kann ich wieder fühlen, und doch ist immer noch der Restzweifel, ob er wirklich mich will.

Ich bin noch lange nicht am Ende dieses Weges angelangt und brauche immer noch therapeutische Hilfe, aber scheinbar sind alle Therapeuten völlig überlaufen, denn ich bekomme einfach keinen Platz, deshalb versuche ich nun hie, durch das Schreiben mir zu helfen.

27.2.09 13:50
 


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